Zahnspange Kosten Rechner 2026: KIG & Eigenanteil berechnen
Berechnen Sie die Kosten für Zahnspangen und Aligner — für Kinder (mit GKV-Abrechnung nach KIG) und Erwachsene (Selbstzahler).
Für Preisbereiche nach Behandlungsart nutzen Sie die Zahnspange-Kostentabelle 2026; die Besonderheiten für Erwachsene erklärt Zahnspange Erwachsene Kosten 2026.
Ihre Angaben
Ab KIG 3 kann GKV-Grundversorgung für Kinder unter 18 möglich sein
Häufige Fragen zur Kieferorthopädie
Eine feste Zahnspange kostet häufig ab etwa 3.500 Euro, Keramikbrackets ab etwa 4.500 Euro, Aligner ab etwa 3.500 Euro und Lingualtechnik ab etwa 7.000 Euro. Bei Kindern kann ab KIG 3 eine GKV-Grundversorgung möglich sein; Extras und Mehrkosten bleiben gesondert zu prüfen.
Die GKV kann bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren die kieferorthopädische Grundversorgung leisten, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt — in der Regel bei KIG-Stufe 3, 4 oder 5. Eltern zahlen zunächst einen Eigenanteil, der nach planmäßigem Behandlungsabschluss erstattet werden kann. Extras bleiben häufig privat.
Erwachsene tragen KFO-Kosten in der Regel privat, außer bei schweren Kieferanomalien mit kombiniert kieferorthopädisch-chirurgischer Behandlung. Die Kosten variieren stark: Metallbrackets ab 3.500 €, Keramikbrackets ab 4.500 €, Aligner ab 3.500 € und Lingualtechnik ab 7.000 €.
KIG steht für 'Kieferorthopädische Indikationsgruppen'. Die Skala reicht von 1 (leichte Abweichung) bis 5 (stark ausgeprägte Fehlstellung). Ab KIG-Stufe 3 kann die gesetzliche Krankenversicherung bei Kindern die vertragszahnärztliche Grundversorgung leisten. Die Einstufung erfolgt durch die Kieferorthopädie anhand definierter Kriterien.
Aligner (z.B. Invisalign) sind transparente, herausnehmbare Kunststoffschienen — ästhetisch und komfortabel, aber nicht für alle Fehlstellungen geeignet. Feste Zahnspangen (Brackets) sind auf die Zähne geklebt und können auch komplexe Fehlstellungen korrigieren. Aligner kosten ab 3.500 €, feste Zahnspangen ab 3.500 € (Metall) bzw. 4.500 € (Keramik).
Kieferorthopädische Behandlungskosten können unter Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastungen relevant sein. Entscheidend sind unter anderem selbst getragene Kosten, zumutbare Eigenbelastung, Einkommen, Familienstand und Nachweise. Eine steuerliche Wirkung ist nicht garantiert.
KIG-Einstufung einfach erklärt
Die Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) sind ein Bewertungssystem, mit dem Kieferorthopäden den Schweregrad einer Zahnfehlstellung einordnen. Sie sind eine wichtige Grundlage dafür, ob die gesetzliche Krankenversicherung bei Kindern eine Grundversorgung leisten kann.
z.B. 1-3 mm Platzmangel. Nach GKV-System meist Privatleistung.
z.B. 3-4 mm Platzmangel, leichter Überbiss. Nach GKV-System meist Privatleistung.
z.B. 4-6 mm Platzmangel, offener Biss. Ab hier kann GKV-Grundversorgung bei Kindern möglich sein.
z.B. 6-9 mm Platzmangel, Kreuzbiss. GKV-Grundversorgung kann möglich sein.
z.B. Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, >9 mm Abweichung. GKV-Grundversorgung kann möglich sein.
Behandlungsarten im Überblick
Metallbrackets (Regelversorgung): Die klassische feste Zahnspange mit silberfarbenen Brackets. Bei Kindern und Jugendlichen kann sie ab KIG 3 Teil der GKV-Grundversorgung sein; private Extras und Mehrkosten bleiben gesondert zu prüfen.
Keramikbrackets: Optisch dezenter durch zahnfarbene Brackets. Funktionell gleichwertig, aber teurer. Die Mehrkosten gegenüber der Regelversorgung (Metall) tragen Sie selbst.
Aligner (z.B. Invisalign): Transparent und herausnehmbar — für viele Patienten komfortabler. Nicht für alle Fehlstellungen geeignet (z.B. starke Rotationen). Kosten ab 3.500 € (Kinder) bzw. 3.500 € (Erwachsene).
Lingualtechnik: Brackets werden auf der Innenseite der Zähne befestigt — komplett unsichtbar. Die aufwendigste und teuerste Methode, die einen spezialisierten Kieferorthopäden erfordert.